20. März 2019
Joint Innovation Lab

IT-Planungsrat in Lübeck: Das JIL war dabei

Wie können Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Augmented Reality in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden? Das Joint Innovation Lab hatte die Möglichkeit, mit IT-Entscheidern der Bundesregierung über Einsatz und Anforderungen zu diskutieren. 

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Summary

Am Vorabend des IT-Planungsrat-Treffens in Lübeck konnte das Joint Innovation Lab (JIL) Staatssekretären und CIOs den Einsatz von Zukunftstechnologien wie Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz  zeigen. Auf der Fachkonferenz an den Folgetagen führte das JIL spannende Gespräche mit IT-Entscheidern über den Umgang mit den neuen Technologien in der Verwaltung. Bei unserem KI-Workshop stellte sich heraus, dass Transparenz und Nachvollziehbarkeit die wichtigsten Anforderungen für Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung sind.

Univ. Lekt. Christian Rupp,

Chief Innovation Officer MACH AG & Joint Innovation Lab

Mitglieder des IT-Planungsrates im Joint Innovation Lab

Vom 12. bis 13. März tagte der IT-Planungsrat der Deutschen Bundesregierung in Lübeck und veranstaltete in der Musik- und Kongresshalle seinen jährlichen Fachkongress. Das Land berichtet per Video über dieses besondere Treffen. Unsere Eindrücke gibt folgender Beitrag wider.

Am Vorabend des Planungsrat-Treffens hatten wir die Gelegenheit, die Staatssekretäre und CIOs, allen voran Staatssekretär Klaus Vitt aus dem Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (BMI), im Joint Innovation Lab (JIL) zu begrüßen.

Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein, hatte im Rahmen des IT-Planungsratkongresses ins JIL eingeladen, um in den Austausch zu Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Augmented Reality zu gehen sowie einen möglichen Einsatz in der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren.

KI & AR - Neues erfahren und ausprobieren

Zu den Teilnehmern des Treffens zählten u. a. Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich aus Mecklenburg-Vorpommern und Vorsitzender des IT-Planungsrates Staatsrat Hans-Henning Lühr aus Bremen.

Prof. Moreen Heine wurde als neue Professorin im JIL und neben Jan Hedtfeld als Leiterin des Labs vorgestellt und hat zum 1. April ihre Lehrtätigkeit aufgenommen. Prof. Thomas Franke und Alexander Ohlei von der Universität zu Lübeck sowie Lena Müller-Ontjes und André Gode aus dem MACH Innovation Hub erläuterten in Theorie und Praxis Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Reality und Künstliche Intelligenz und zeigten die im JIL erarbeiteten Prototypen. Auch das Testen der Microsoft HoloLens ist im Lab möglich und wurde von den Teilnehmern mit Begeisterung umgesetzt.

Das Feedback von Staatssekretär Goldschmidt erfolgte prompt per Twitter mit entsprechenden Rückmeldungen weiterer spannender Kontakte aus Schleswig-Holstein und den Digitalisierern Deutschlands:

Es war mir eine große Freude den Kolleginnen und Kollegen vom IT-Planungsrat unser JIL als Perle der Digitalisierung vorzustellen.

Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein

Mit erklärbarer KI auf dem richtigen Weg

Bei der Fachkonferenz an den Folgetagen hatten wir die Gelegenheit, unsere innovativen Lösungsansätze aus dem Joint Innovation Lab zu präsentieren. Ein Ausstellerstand und ein eigener Workshop boten den über 700 Führungskräften aus der Verwaltung die Möglichkeit, in einen intensiven Erfahrungsaustausch mit uns einzutreten.

Unserem Workshop zum Thema „KI in der ÖV – Der Computer in Erklärungsnot“ folgten knapp 80 Teilnehmer, die sich rege beteiligten. Das Ergebnis macht Mut, dass wir mit unserem Fokus auf erklärbare KI mit dem JIL auf dem richtigen Weg sind:

Registermodernisierung, Unternehmenskonto & OZG

Bei der Sitzung am Dienstagvormittag hat der IT-Planungsrat unter anderem das Koordinierungsprojekt Registermodernisierung neu eingerichtet. Beschlossen wurde zudem die Realisierung eines Unternehmenskontos für Behördenkontakte. Auch die weiteren Ausbaustufen für das Onlinezugangsgesetz waren auf der Tagesordnung. Weiterhin waren innovative E-Government Services in Land und Stadt wichtige Themenblöcke.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.jil.sh

Joint Innovation Lab

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